Wildschweingeschnetzeltes mit Hagebutten-Sahnesoße
Zutaten
- 1 - 1,5 kg Wildbret (am besten Keule oder Schulter vom Frischling)
- 4 Karotten
- 2 Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- Fleischbrühe
- 2 Bratensaftwürfel
- Butterschmalz
- Rotwein, für Beize und Soße
- 200 ml Süße Sahne
- 100 g Hagebuttenmus
- Salz, Pfeffer
- Gewürznelken
- Lorbeerblätter
- Wacholderbeeren
- Rosmarin
- 1 EL Preiselbeeren
Wildbret schnetzeln und 6 bis 12 Stunden in Rotwein einlegen. Karotten putzen, in Scheiben schneiden, Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch pressen oder hacken. Backofen auf 200 °C vorheizen. Fleisch aus der Beize nehmen, gut abtropfen lassen und portionsweise in einer Pfanne mit Butterschmalz anbraten, dann in einen Bräter geben. Karotten, Zwiebeln und Knoblauch anbraten und zum Fleisch geben. Etwas salzen und pfeffern. Die Gewürze in einer Gewürzkugel dazulegen. Mit Fleischbrühe und Rotwein aufgießen. Gut 90 Minuten zugedeckt im Ofen schmoren, dabei gelegentlich umrühren, dann auf die Herdplatte stellen, Gewürzkugel entnehmen. Bratensaftwürfel und Preiselbeeren dazugeben. In kleinen Mengen Hagebuttenmus zugeben und immer wieder abschmecken, die Soße kann sonst leicht zu süß werden. Alles verrühren und aufkochen. Bei Bedarf die Soße mit Rotwein verlängern und nochmals abschmecken. Zum Schluss die Sahne dazugeben, verrühren, kurz aufkochen. Ist die Soße zu dünn flüssig, mit etwas Soßenbinder andicken.
Hierzu passt:
Spätzle, Semmelknödel mit Rotkraut.
Dieses Wildschweingeschnetzelte mit Hagebutten-Sahnesoße verbindet kräftige Wildaromen mit einer feinen, fruchtigen Note. Ein Gericht, das zeigt, wie vielseitig und edel Wildfleisch zubereitet werden kann. Bei Wald zu Tisch können Sie Wildfleisch kaufen, das aus nachhaltiger Jagd stammt und frisch verarbeitet wird. So genießen Sie höchste Qualität und authentischen Geschmack direkt aus der Natur.